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Ausbildung Mantrailing

Sobald Menschen vermisst werden und man keinen Ansatzpunkt für Flächenhunde hat, kommen die Mantrailer zum Einsatz. Diese starten meist vom letzten bekannten Aufenthaltsort des Gesuchten. Dem Hund wird hierbei ein Geruchsträger mit dem Individualgeruch der gesuchten Person präsentiert und Hund und Hundeführer folgen der vorhandenen Geruchsspur. Hund und Hundeführer arbeiten hier meist in Stadtgebieten, auf Wegen und Straßen und nehmen am Straßenverkehr teil. Zur Sicherung des Hundes läuft dieser an einer langen Leine und trägt ein Geschirr, mit dem er gut sichtbar als Rettungshund gekennzeichnet ist.

Beim verfolgen des Geruchs trifft der Hund auf vielfältige Situationen. So kann die Spur z.B. in eine Unterführung, über eine Brücke oder gar in ein Gebäude wie ein Kaufhaus, einen Bahnhof oder ein Wohnhaus führen. Der Hund muss lernen mit diesen ungewohnten Situationen auf seinem Trail umzugehen und zuverlässig anzuzeigen, wohin der Gesuchte gegangen ist.

Da Hundeführer und Hund eng im Team zusammen arbeiten und nicht weit von einander entfernt sind, müssen sie ein eingespieltes Team sein. Der Hundeführer erhält meist eine Personenbeschreibung, trotzdem muss sein Hund auch in einer Menschenmenge eindeutig den Gesuchten heraus finden und dem Hundeführer anzeigen.

Der Hund kann einer Geruchsspur noch nach mehreren Stunden und über mehrere Kilometer hinweg folgen. Meist werden Flächenhundeteams aufgrund der Richtung die ein Mantrailer-Team vorgibt eingesetzt.

Die Ausbildung zum einsatzfähigen Mantrailer-Team dauert 2 bis 3 Jahre. In der Prüfung wird von Hund und Hundeführer verlangt, einer Geruchsspur, die 24 Stunden alt ist, über 2,5 km zu folgen. Anschließend zur erfolgreichen Überprüfung durch das DRK erfolgt in Hessen die Überprüfung der Polizei.